Spotify verändert Algorithmus seiner Editorial Playlists – Zum Vorteil für alle Musiker
Spotify verändert Algorithmus der Playlists – Zum Vorteil für alle Musiker
15. April 2019 • geschrieben von:

Playlisten waren noch nie so im Vordergrund wie im Jahr 2019. Alles setzt seinen Fokus auf die vielen verschiedenen Playlisten, gefüllt mit Musik aus der ganzen Welt. Für jeden ist etwas dabei.

Nachdem Spotify 2018 das Pitching Verfahren eingeführt hat und sich jede Band und jeder Musiker für die Playlisten und dem Release Radar eintragen lassen konnte, ist die Aufmerksamkeit und das Ziel in Playlisten gelistet zu werden, immer größer geworden.

Spotify konnte alleine durch diese Änderung vielen Musikern mehr Reichweite ermöglichen. Seitdem landen auch immer mehr kleinere Künstler in großen Playlisten und Spotify entwickelt den Algorithmus, die Technik und Sichtbarkeit immer weiter.

Editorial Playlists neu erleben

Vor Kurzem hat Spotify bekannt gegeben, dass sie ihre Editorial Playlists, die von der Spotify Redaktion (Kuratoren) selbst bestimmt werden, einen neuen Schliff erhalten. Sie werden in Zukunft auf jeden Hörer personalisiert. Die Playlisten passen sich dem Musikgeschmack jedes Einzelnen an. Allerdings soll nur ein Drittel des Inhaltes personalisiert werden.

Die Änderung sorgt vor allem für mehr Platz in den Playlisten und mehr Zugang für Musiker. Denn statt wie vorher nur 80-100 Songs in einer Playlist sind, können es jetzt bis zu tausende sein, aber eben auf jeden Hörer oder jede Hörerin zugeschnitten.

Wie auch jetzt schon, informiert Spotify den Künstler im Spotify for Artists Account über die jeweilige Eintragung in einer der Listen. Zusätzlich kann man direkt über den Account einen speziellen Link generieren, den man überall teilen kann. Klickt man auf den Link drauf, erscheint der Song immer an erster Stelle in der Playlist.

Musiker müssen was dafür tun

Spotify wird aber nur auf die Künstler aufmerksam, wenn sie das Spotify Künstlerprofil fit halten, es immer updaten und alle verfügbaren Punkte ausfüllen. Des Weiteren ist das regelmäßige Veröffentlichen von Musik für Spotify von Interesse. Hier lohnt es sich, Alben oder EPs teilweise in einzelnen Singles zu unterteilen. Zu diesem Thema könnte dieser Artikel von Interesse sein.

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Wer also in Playlisten gelistet werden möchte, sollte sich vor allem viel Zeit mit seinem Release nehmen, alles gut durchplanen und das Spotify Künstlerprofil immer aktualisieren. Grundsätzlich kann es nicht schaden, wenn man sich mehr mit dem Thema "Playlisten auseinandersetzt. Auch das Anschreiben von Kuratoren privater Playlisten kann zu großer Reichweite führen.