Release-Day #1 – Abracadabra Simsalabim, schon sitzt man in der Katzenscheisse drin
Release-Day #1 – Abracadabra Simsalabim, schon sitzt man in der Katzenscheisse drin
25. Januar 2019 • geschrieben von:

So poetisch unsere Überschrift auch klingt, die musikalische Darbietung dahinter ist damit nicht zu vergleichen. In unserer neuen Rubrik „Release-Day #“ präsentieren wir euch in kurzen und scharfen Worten welche Musik über unsere Vertriebstheke wöchentlich läuft.

Das Jahr 2019 beginnt überraschenderweise mit einer Cover-Veröffentlichung eines absoluten Klassikers. Die Thursday Evening Band hat sich auf Cover-Musik spezialisiert und präsentiert die Songs in einem ganz eigenen Stil. Das begeistert sogar die Urheber, die bei der Genehmigung der Songs keine Sekunde zögerten. Gute Musik muss eben an den Mann gebracht werden.

Die Single „Abracadabra“, damals von der Steve Miller Band gesungen, lässt das neue Jahr mit Jazz Tönen dahingleiten. Fehlt nur noch eine reizende Dame sowie ein Glas Champagner.

Erste Versuche auf dem Musikmarkt macht auch die Band Sonny Boy Slim, die mit der Single „You Now“ das Flair von früheren musikalischen Eindrücken von Maroon 5 wiederaufleben lassen. Und wer genau hinhört, entdeckt vielleicht noch ganz andere Künstler-Einflüsse.

Welche das sein könnten, dürft ihr selbst erraten.

Einmal Sushi bitte! Was ein deutscher Rapper mit Japan zu tun hat? Das wissen wir auch nicht, aber Jimmy Cem veröffentlichte am 11. Januar seine neue Single „Genkidama“, was eine mächtige Angriffs-Attacke der japanischen Serie „Dragonball Z“ ist.

Erste kleinere Erfolge feierte Jimmy Cem schon mit seinem Album „Ich sehe was was du nicht siehst“ aus dem Jahr 2018, das bei Spotify einige Klicks ergattern konnte.

Es gehen Gerüchte rum, dass der Rapper bereits an einem neuen Projekt arbeitet, welches aber auch den Künstlernamen Jimmy Cem auf Eis legen soll. Wir bleiben für euch dran!

Um Mal wieder auf unsere poetische Überschrift zurück zu kommen, wisst ihr schon was sie bedeutet? Irgendeinen Zusammenhang erkannt? Nein? Vielleicht hilft euch „Stuhl“ dabei.

Mal ehrlich, habt ihr schon mal jemanden eine Gitarre fi… gesehen? Das Punk-Bands nicht immer den Ton treffen und ihre Texte eher fragwürdig sind ist kein Geheimnis. Die Band „Stuhl“ legt da noch einen oben drauf mit ihrer – Achtung – Die Katzenscheisse EP. Da schüttet man sich mal Kannen ins Maul, muss von Arbeit kotzen oder man F-Wort mal seine Gitarre.

Mit diesem Wissen klären wir unsere poetische Überschrift auf. In unserer schnelllebenden Welt kann jeder Musik produzieren und sie „Abracadabra Simsalabim“ online stellen, ohne großes Wissen oder Können. Der Markt ist voll mit Musik und am Ende ist man doch nur wie ein Katzenklo-Körnchen, umringt von unhörbarer und gewaltiger (Major) Katzenscheisse.

Und darum sollten die Künstler gehört werden und deshalb: Hört rein!